Gründerzeit und Innstadt-Bauweise
Die Innenstadt ist von Gründerzeit und der typischen Inn-Salzach-Bauweise mit Grabendächern geprägt. Relevant sind Fassaden und Dächer, Horizontalsperre und aufsteigende Feuchte, Holzbalkendecken und der bei Altbauten oft unterschätzte Sanierungsstau.
Nachkriegs- und Siedlungsbestand
Ein großer Teil des Bestands stammt aus den 1950er bis 1970er Jahren. Typisch sind Kelleraußenwände ohne funktionierende Abdichtung, Wärmebrücken an Beton und Balkonplatten, einfache Verglasung und asbestverdächtige Materialien.
Neubau am Stadtrand und im Umland
In den Neubaugebieten der Stadt und der Umlandgemeinden geht es um Ausführungsqualität: Abdichtung der erdberührten Bauteile, Dämmung und die protokollfeste Abnahme, bevor Gewährleistungsfristen zu laufen beginnen.
Warum die Innlage eine Rolle spielt
Rosenheim liegt im weiten Inntal, Teile des Stadtgebiets sind grundwassernah und die Region hat eine Hochwasserhistorie. Kellerfeuchte, drückendes Wasser und die Abdichtung erdberührter Bauteile gehören deshalb zu den wichtigsten Prüfpunkten.